Tiefstapler und Titeljäger: Der FC Beckingen will es diesmal wissen In der Kreisliga A

Kreisliga A Prims: Auch Düppenweiler optimistisch – Saarfels meldet schon ersten Trainer-Wechsel

Beckingen. In der vergangenen Saison hatten sie das Nachsehen, als der FC Elm ihnen den Titel wegschnappte. In der neuen Saison der Kreisliga A Prims zählen Vizemeister FC Beckingen, der sein Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga mit 3:5 gegen die DJK Püttlingen verlor, und der letztjährige Vierte FC Düppenweiler zu den Top-Favoriten auf den Titel. Allerdings haben beide auch den SV Hülzweiler, im Vorjahr Dritter, auf der Rechnung, dazu mit der DJK Saarwellingen und DJK Dillingen zwei Teams, die sich gehörig verstärkt haben.

 

Der FC Beckingen präsentierte im Sommer einen neuen Spielertrainer. Als Nachfolger von Peter Both, der seit Übernahme des Traineramtes 2007 immer oben mitspielen konnte, wurde Frank Burbach vom FC Reimsbach verpflichtet. Der 28-Jährige hatte zuvor vier Jahre beim FC Reimsbach in der Saarlandliga gespielt. „Meine Mannschaft hat Potenzial, wird aber nicht unter Druck gesetzt“, sagt Burbach. Da er ein Neuling als Spielertrainer ist, sei es zunächst wichtig, dass er und die Spieler sich aneinander gewöhnen.

 

Der FC Düppenweiler versucht sein Glück weiter mit Thomas Weber (seit 2005 im Amt). „Hülzweiler wird Meister“, sagt Weber verschmitzt, weiß aber, dass seine Elf ebenfalls gute Chancen hat. Mit Marco Slomka von der SG Körprich konnte ein Top-Torjäger an Land gezogen werden. Slomka hatte in der vergangenen Bezirksligasaison 41 Tore erzielt. „Der Startschuss kann kommen, wir sind gerüstet“, sagt Weber mit Blick auf das erste Saisonspiel, das seine Mannschaft zum Lokalrivalen SF Saarfels führt. In Saarfels haben sich bereits nach wenigen Wochen die Wege der Sportfreunde und ihres Spielertrainers Pascal Drewlo (FSV Saarwellingen) getrennt. „Es hat nicht gepasst“, teilte Geschäftsführer Werner Schäfer auf SZ-Anfrage mit. Spieler Stefan Heintz wird übergangsweise die Mannschaft führen. eb