Reservemannschaften machen Kreisliga A Prims zur Wundertüte

Merzig-Wadern. Die Fußball-Kreisliga A Prims gleicht kurz vor dem Saisonstart einer Wundertüte. Zu den elf Mannschaften aus der Vorsaison kommen fünf neu gemeldete zweite Mannschaften. So ist die Liga schwer einzuschätzen, da die Reservemannschaften in ihrer Aufstellung davon abhängig sind, welche Spieler für die erste auflaufen.

Die Mannschaften des FC Düppenweiler, der SF Saarfels und des FC Beckingen gelten als heißeste Titelkandidaten. Mit der Verpflichtung von Dirk Hargarter (vom FV Diefflen) gelang Düppenweiler ein Coup. Insgesamt kamen zehn neue Spieler, nur ein Akteur hat das Team verlassen. „Auch qualitativ haben wir uns verstärkt“, sagt Spielertrainer Hargarter, der mit der Vorbereitung seiner Elf sehr zufrieden ist.

 

Im zweiten Jahr ist Frank Burbach-Tiné als Spielertrainer beim FC Beckingen im Amt. Auch beim Vorjahresfünften hat sich das Spielerkarussell kräftig gedreht. „Primär wollen wir eine spielstarke Mannschaft formen“, nennt Stefan Wagner vom Spielausschuss das Saisonziel. Der Erfolg komme dann von allein.

 

Die Sportfreunde Saarfels haben mit dem Erreichen des Endspiels im Beckinger Gemeindepokal bereits einen ersten Saison-Erfolg verbuchen können. Gegen den Bezirksligisten SG Honzrath/Haustadt reichte es allerdings bei der 1:3-Finalniederlage nicht mehr zu der ganz großen Überraschung. Trainer Miroslav Bardak konnte mit Roberto Guercio und Yannik Ewen gleich zwei spielstarke Akteure vom Mitfavoriten Beckingen abwerben. Außenseiterchancen werden der Reserve des Verbandsligisten FV Schwalbach eingeräumt. eb